Mittwoch, Oktober 11, 2006

Prozessor mit 10 Fingern

Computer rechnen mit Einsen und Nullen, nicht wahr?! Meistens, aber nicht immer. Ich kann mich dunkel erinnern, mal von einem Rechner gelesen zu haben, einem Rechner aus grauer Vorzeit, der mit einem höherwertigen Zahlensystem rechnete. Im 6er-, 10er- oder 12er-System, ich weiß es nicht mehr. Doch jetzt kann ich das Kramen in den grauen Zellen sein lassen. Es wird ihn wieder geben, den Computer mit "10 Fingern". (Für den Hinweis vielen Dank an AnA.) IBM hat erste Details verraten über den kommenden Power6-Prozessor. 5GHz und eine dezimale Fließkommaeinheit (Floating Point Unit, FPU) sollen den Prozessor auszeichnen, so vermeldet bei golem.

Die Verwendung des 10er-Systems lasse den Prozessor schneller rechnen, so heißt es in der Meldung. Aber warum? Details sind in der Meldung nicht zu finden, auch nicht auf den verlinkten Seiten. Meine Vermutung ist, dass die FPU auf Schaltungsebene mit mehrwertigen Logiken arbeitet, auf der die Zahlen durch verschiedene Spannungslevel abgebildet werden. In absehbarer Zeit wird das Geheimnis gelüftet werden.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo,

mehr Details finden sich in einem ausführlichem Heise-Artikel unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/79347

mfg
AnA

Andre S. hat gesagt…

ob das mal gut geht und sich durchsetzt ist ja zu bezweifeln, leider. soetwas ähnliches ist damals mit dem Amiga passiert. Eine recht starke Maschine - vor allem im Multimediabereich. Sie wurde dennoch von den deutlich schwächeren PCs verdrängt. Mal sehen wie sich das weiterentwickelt, aber ich sehe da doch einige große Hürden.

Dominik Klein hat gesagt…

Unter http://www2.hursley.ibm.com/decimal/decimal.html gibts noch mehr Details zur Thematik.

Thomas Kipping hat gesagt…

interessant

mfg
thomas von computer 22