Donnerstag, August 24, 2006

Defizite im Software Engineering

Dieses Paper "Defizite im Software Engineering" von Siegfried Wendt bringt es brillant auf den Punkt, wenn er von Präsenzwissen und der Anschauungssemantik spricht, Abstraktion von Vergröberung unterscheidet, das Problem der Arbeitsteilung beleuchtet und Ausbildungsdefizite im Software Engineering aufzeigt. So klar hat mir das noch keiner vor Augen geführt.

Der Artikel ist erschienen in Informatik-Spektrum 16/1 (1993): 34 - 38. Heidelberg: Springer, siehe hier. Siegfried Wendt ist emeritierter Professor; er war der Gründungsrektor des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich muss diesem Artikel von S.W. in Bezug auf den Ablauf eines Informatikstudiums voll und ganz zustimmen. Es gibt ein großes Defizit im Bezug auf Architekturen/Strukturen/Technische Planung... . Die ersten Semester lernt man Programmieren, wobei es dabei darum geht, OO und die Syntax zu verstehen. in den folgenden Semestern heißt es dann meist "Make the Code runing". Ich bin inzwischen im 5. Semester und weiß bis heute nicht wie ich eine vernünftige Schnittstelle zwischen der OO Welt und einer relationalen DB bauen kann, wie ich meine GUI sinnvoll mit meinem Datenmodell "verzahne"... . Ich hoffe, dass in Zukunft mehr Vorlesungen in dieser Richtung angeboten werden. Denn stupides coden können viele Menschen besser und billiger als wir in Dt.

Anonym hat gesagt…

http://www.hpi.uni-potsdam.de/fileadmin/hpi/source/Technische_Berichte/HPI_01_WegZumSoftware...pdf